Energiepreise 2025 im Rückblick – was Haushalte wissen sollten
09.01.2026
Nach den starken Preissprüngen der vergangenen Jahre konnten viele private Haushalte 2025 bei Strom und Gas aufatmen: Im Jahresverlauf sind die Energiepreise spürbar gesunken.



Nächstes Jahr erhalten mindestens drei Millionen Haushalte eine Entlastung bei Energie: Zahlreiche große Regionalanbieter reduzieren ihre Tarife.
In zahlreichen deutschen Haushalten ist der Ausspruch „Licht ausschalten!“ nach wie vor ein Zeichen für sparsames Verhalten.
Viele Haushalte in Deutschland zahlen derzeit mehr für Strom und Gas, als nötig – häufig, weil sie weiterhin in der teuren Grundversorgung bleiben.
Die Beliebtheit von Klimaanlagen in Deutschland nimmt ab: Derzeit zieht lediglich etwa jeder Siebte (14 Prozent) den Kauf einer Klimaanlage in Betracht.
In den letzten fünf Jahren sind die Kosten fürs Heizen spürbar gestiegen. Wie stark Haushalte davon betroffen sind, hängt maßgeblich vom jeweiligen Energieträger ab.
Drei Jahre nach Ausbruch des Krieges in der Ukraine sind die Preise für Energie, einschließlich Strom, Heizkosten und Treibstoff, immer noch um 31 Prozent höher als vor der Energiekrise.
In Deutschland mussten Verbraucher in ländlichen Regionen bisher wesentlich höhere Stromnetzgebühren als in städtischen Gebieten zahlen.
Im vergangenen Jahr lagen die Betriebskosten für Elektroautos deutlich unter denen von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor.
In Deutschland nehmen die installierten Mini-Solarsysteme stetig zu. Mittlerweile sind bereits mehr als eine halbe Million Balkonkraftwerke aktiv.
Bei der Umstellung auf Elektromobilität bleiben insbesondere Mieter weitgehend zurück.
Obwohl der Frühling 2024 von häufigen Regenfällen geprägt war, wurden Rekordtemperaturen erreicht, die zu einer signifikanten Senkung der Heizkosten in Deutschland führten.
Effiziente Wärmepumpen senken die Heizkosten der Haushalte um 38 Prozent im Vergleich zu Gasheizungen.
Fast ein Viertel der deutschen Haushalte bezieht seinen Strom nach wie vor über den Grundversorgungstarif des jeweiligen örtlichen Anbieters – was die deutlich teuerste Tarifgruppe darstellt.
Der Trend zur Nutzung von kleinen Stromerzeugungsanlagen mittels Sonnenenergie nimmt stetig zu.
Deutschland hat vor einem Jahr seine letzten Atomreaktoren stillgelegt. Eine Umfrage von Verivox ergab, dass mehr als die Hälfte der Deutschen (51,6 Prozent) den Ausstieg bedauert, während 28,4 Prozent die Entscheidung unterstützen.
Im Laufe des aktuellen Heizzeitraums profitierten Verbraucher in Deutschland von einer Doppelerleichterung: Geringere Kosten für das Beheizen ihrer Wohnungen und ein sanfteres Klima.
Im kommenden März und April werden die 
Inmitten der Energiepreiskrise im Oktober 2022 entschied die Regierung, den Mehrwertsteuersatz für Erdgas von 19 auf 7 Prozent zu senken.
Derzeit ist die mögliche Ersparnis durch einen 
Haushalte werden in diesem Jahr mit einer unerwarteten Erhöhung der Netzgebühren für Strom konfrontiert.
Tolle Neuigkeiten für Verbraucher: Mit dem neuen Jahr werden die 
Haushalte, die eine Wärmepumpe nutzen und dabei auf Effizienz achten, können derzeit ihre Heizkosten um etwa 30 Prozent im Vergleich zu Haushalten mit einer Gasheizung senken.
Die Heizsaison 2024 startet für deutsche Privathaushalte mit erheblich günstigeren Preisen im Vergleich zum Vorjahr.
In der Europäischen Union wird aktuell über eine Verpflichtung zur Modernisierung von Gebäuden diskutiert, die einen sehr schlechten Energiehaushalt aufweisen.
Seit dem Ende des Monats August im Jahr 2022 wird kein russisches Gas mehr über die Nord-Stream-Pipeline in Deutschland geliefert.
Die Kluft zwischen den Strompreisen im Osten und Westen war bereits überwunden, jedoch haben sich die Preise in Ostdeutschland wieder um 15 Prozent erhöht.
Die Sorge, dass Russland zeitnah die Lieferung von Gas vollständig einstellen könnte, gibt es bereits seit Beginn des Krieges in der Ukraine.
Russlands aktuellste Entscheidung zur erneuten Verringerung der Lieferungen von nach Deutschland löste erneut hitzige Debatten zur Suche nach Lösungen aus.
Mit Blick auf die aktuellen Diskussionen über die sogenannte Energiewende, den Abschied von russischem Gas und Öl sowie weiter steigenden Ausgaben für Strom lohnt sich dieser Tage einmal mehr die Frage:
Deutschlands Wunsch nach der Unabhängigkeit von Russland ist spätestens seit Beginn des Krieges in der Ukraine bekannt.
Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich abseits der Politik zu den aktuellen Entwicklungen der Preise für Energie auch vermehrt führende Interessenverbände zu Wort melden würden.
Bei all den negativen Schlagzeilen, die von der Politik vor allem richtungweisende Entscheidungen rund um den Krieg in der Ukraine abverlangen, geht andere Themen in der Berichterstattung dieser Tage oftmals unter.
Das Medienecho war groß, als viele deutsche Haushalte Ende 2021 Post von ihren Stromanbietern erhielten.
Empfiehl uns
