09.01.2026
Nach den starken Preissprüngen der vergangenen Jahre konnten viele private Haushalte 2025 bei Strom und Gas aufatmen: Im Jahresverlauf sind die Energiepreise spürbar gesunken.
Freuen Sie sich aufs neue Jahr: Prognose verspricht sinkende Strom- und Gaspreise!
25.11.2023
Tolle Neuigkeiten für Verbraucher: Mit dem neuen Jahr werden die Strom- und Gaspreise für Millionen Haushalte sinken. Zahlreiche lokale Energieversorger geben nun die deutlich gesunkenen Beschaffungskosten im Laufe des Jahres an ihre Kunden weiter. Die angekündigte Senkung der Strompreise beträgt durchschnittlich 12 Prozent, während bei Gas sogar ein Rückgang von rund 15 Prozent zu verzeichnen ist. Obwohl das Preisniveau der lokalen Versorger immer noch hoch bleibt, liegt es dennoch deutlich über den aktuellen Angeboten für Neukunden.
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Strompreissenkungen angekündigt: Bis zu 258 Euro Ersparnis für Millionen Haushalte
Bislang wurden für Dezember und Januar insgesamt 83 Senkungen der Strompreise angekündigt, die durchschnittlich eine Reduzierung um 12 Prozent ausmachen. Für einen Haushalt mit drei Personen und einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh bedeutet dies eine Entlastung von etwa 258 Euro pro Jahr. In den betroffenen Gebieten leben rund 4,7 Millionen Haushalte. Gleichzeitig sind jedoch auch fünf Erhöhungen der Strompreise um ungefähr 2 Prozent angekündigt worden, was etwa einem Betrag von 26 Euro entspricht. Rund 900.000 Haushalte sind in diesen Gebieten ansässig.
Trotz dieser geplanten Preissenkungen bleibt das Preisniveau für Grundversorgung weiterhin hoch: Eine Kilowattstunde Strom kostet immer noch satte 46,02 Cent. Ein Drei-Personen-Haushalt mit einem Verbrauch von jährlich insgesamt 4.000 Kilowattstunden kommt somit auf Kosten in Höhe von etwa 1.841 Euro im Rahmen der Grundversorgung.
Die Versorgung über die Grundversorger ist trotz der bevorstehenden Senkungen nach wie vor vergleichsweise teuer; rund 60 Prozent aller Tarife haben einen Arbeitspreis über40 Cent je Kilowattstunde und erhalten staatliche Subventionen über die sogenannte „Strompreisbremse“.
Gegenwärtig gibt es bereits deutlich günstigere Angebote am Markt, welche ohne jegliche Subventionierungen auskommen und den Haushalten erhebliche Einsparungen ermöglichen können.
Der preiswerteste Stromanbieter bei empfehlenswerten Vertragsbedingungen hat derzeit einen Durchschnittspreis von 27,07 Cent pro Kilowattstunde. Dies entspricht jährlichen Stromkosten in Höhe von etwa 1.083 Euro. Der Unterschied zwischen dem örtlichen Standardtarif und dem günstigsten Angebot für Neukunden liegt im bundesweiten Schnitt bei ungefähr 758 Euro.
Gaspreisbremse? Fehlanzeige! Mehrheit der Grundversorgungstarife über Preisgrenze
Es wurden für die Monate Dezember und Januar insgesamt 99 Preissenkungen beim Erdgas angekündigt, wodurch der Durchschnittsrabatt bei etwa 15 Prozent liegt. Für ein Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh bedeutet dies eine Einsparung von ungefähr 488 Euro pro Jahr in den betroffenen Grundversorgungsgebieten, in denen rund 9,5 Millionen Haushalte leben. Gleichzeitig gab es jedoch auch 10 Gaspreiserhöhungen mit einem Durchschnittsanstieg von etwa 11 Prozent, was rund eine Million Haushalte betrifft.
Der Standardtarif des örtlichen Gasversorgers sieht nun einen Preis von durchschnittlich rund 14,14 Cent pro Kilowattstunde vor. In dieser Tarifgruppe belaufen sich die Heizkosten für ein Einfamilienhaus mit einem Verbrauch von jährlich 20.000 Kilowattstunden auf insgesamt 2.828 Euro.
Die sogenannte „Gaspreisbremse“ greift ab einem Preis von mindestens 12 Cent pro Kilowattstunde, allerdings liegen über 70 Prozent der Standard-Tarife der lokalen Gasversorger immer noch darüber.
Dennoch kann man durch einen Wechsel des Gasversorgers erhebliche Kostenersparnisse erzielen: Das günstigste Angebot mit empfehlenswerten Vertragsbedingungen kostet im Moment im Schnitt nur 8,52 Cent pro Kilowattstunde und führt zu jährlichen Heizkosten in Höhe von 1.704 Euro. Der Unterschied zwischen den verschiedenen Tarifen beträgt bundesweit gesehen durchschnittlich 1.124 Euro.



Nächstes Jahr erhalten mindestens drei Millionen Haushalte eine Entlastung bei Energie: Zahlreiche große Regionalanbieter reduzieren ihre Tarife.
In zahlreichen deutschen Haushalten ist der Ausspruch „Licht ausschalten!“ nach wie vor ein Zeichen für sparsames Verhalten.
In den nächsten Jahren wird erwartet, dass alle Haushalte mit modernen Messeinrichtungen ausgestattet werden, was die Einführung digitaler Zähler beinhaltet.
Es ist eine häufig gestellte Frage unter Hauseigentümern, die sich für den Einsatz von Solarenergie interessieren: Ist es möglich, eine Photovoltaikanlage ohne Anmeldung zu betreiben?
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