09.01.2026
Nach den starken Preissprüngen der vergangenen Jahre konnten viele private Haushalte 2025 bei Strom und Gas aufatmen: Im Jahresverlauf sind die Energiepreise spürbar gesunken.
33% der Deutschen ziehen den Kauf eines Balkonkraftwerk in Betracht
18.05.2024
Der Trend zur Nutzung von kleinen Stromerzeugungsanlagen mittels Sonnenenergie nimmt stetig zu. Ein Drittel aller Menschen in Deutschland plant, zumindest ein kleines Solarmodul entweder auf dem Balkon oder im eigenen Garten zu installieren, oder hat bereits in eine solche Anlage investiert. Dies geht aus einer durch das Vergleichsportal Verivox in Auftrag gegebenen, statistisch verlässlichen Erhebung hervor. Zusätzlich belegt eine Untersuchung von Verivox, dass sich die Ausgaben für ein Balkonsolarkraftwerk unter idealen Umständen innerhalb von drei bis vier Jahren refinanzieren können.
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Der entscheidende Faktor bei Kaufzurückhaltung: Mangel an Raum
Unter den Befragten befinden sich 8%, die bereits stolze Besitzer einer Mini-Photovoltaikanlage sind, und weitere 22%, die sich mit dem Gedanken tragen, eine solche anzuschaffen. Etwa 28 Prozent der Teilnehmer an der Studie geben an, aufgrund von Raummangel kein Balkonkraftwerk installieren zu können, während 23 Prozent grundsätzlich kein Interesse an der Thematik haben. Für 20 Prozent der Befragten scheint die Nutzung einer Mini-Solaranlage aus Rentabilitätsgründen nicht attraktiv zu sein.
Auf dem Balkon erzeugte Energie könnte bis zu 161 Euro Einsparung jährlich bedeuten
Ein ideal ausgerichtetes Balkonkraftwerk mit einer Kapazität von 800 Watt kann jährlich ungefähr 760 kWh Strom erzeugen. Angenommen, man verbraucht davon 60 Prozent direkt (entspricht 456 kWh), summieren sich die Ersparnisse aufgrund der aktuellen Preislage von 35,31 Cent je kWh auf rund 161 Euro pro Jahr. Für die Anschaffung einer solchen kompakten Photovoltaikanlage, die für diverse Orte wie Balkone, Gärten, Terrassen oder flache Dächer geeignet ist, muss man mit Kosten zwischen 500 und 700 Euro rechnen. Diese Investition zahlt sich gemäß dieser Berechnung nach drei bis vier Jahren aus und kann innerhalb von zwei Jahrzehnten Stromkosten von etwa 3.220 Euro einsparen.
Selbst wenn die Rahmenbedingungen nicht die besten sind und etwa die Ausrichtung der Anlage nicht ganz ideal ist oder weniger Strom selbst genutzt wird, können Balkonsolaranlagen finanziell sinnvoll sein, auch wenn die Amortisationszeit in diesen Fällen etwas länger sein mag.
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Neue, erleichterte Bestimmungen für die Installation von Mini-Solarmodulen in Planung
Die Vereinfachung des Erwerbs und Betriebs von Mini-Photovoltaikanlagen wurde durch die Bundesregierung im Rahmen des Solarpaket I vorangetrieben. Die Obergrenze für die Leistung dieser kleinen Anlagen wurde von bisherigen 600 Watt auf nunmehr 800 Watt gesteigert. Zudem ist es nun gestattet, diese Geräte an gewöhnliche Steckdosen in Haushalten anzuschließen. Die Regierung wird es hingenommen, falls sich aufgrund der Stromeinspeisung durch Mini-Solaranlagen die älteren Ferraris-Stromzähler gelegentlich rückwärts drehen sollten. Aus diesem Grund ist es nicht länger erforderlich, vor dem Kauf eines Balkonkraftwerks einen digitalen Zähler zu installieren.
Wählen Sie den optimalen Standort für Ihr Balkonsolarkraftwerk mit Bedacht
Die Standortwahl ist ausschlaggebend für die Energieausbeute der Solaranlage. Optimal ist eine südliche Balkonorientierung, bei der die Solarmodule geneigt sind und vollständig unverschattet bleiben. Ein nach Norden ausgerichteter Balkon hingegen, auf dem die Module nur senkrecht befestigt werden können, führt zu einem deutlich geringeren Ertrag, der unter einem Drittel des optimalen Wertes liegt.



Nächstes Jahr erhalten mindestens drei Millionen Haushalte eine Entlastung bei Energie: Zahlreiche große Regionalanbieter reduzieren ihre Tarife.
In zahlreichen deutschen Haushalten ist der Ausspruch „Licht ausschalten!“ nach wie vor ein Zeichen für sparsames Verhalten.
In den nächsten Jahren wird erwartet, dass alle Haushalte mit modernen Messeinrichtungen ausgestattet werden, was die Einführung digitaler Zähler beinhaltet.
Es ist eine häufig gestellte Frage unter Hauseigentümern, die sich für den Einsatz von Solarenergie interessieren: Ist es möglich, eine Photovoltaikanlage ohne Anmeldung zu betreiben?
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