09.01.2026
Nach den starken Preissprüngen der vergangenen Jahre konnten viele private Haushalte 2025 bei Strom und Gas aufatmen: Im Jahresverlauf sind die Energiepreise spürbar gesunken.
Innerhalb von drei bis vier Jahren deckt ein Balkonkraftwerk seine Kosten
06.11.2024
In Deutschland nehmen die installierten Mini-Solarsysteme stetig zu. Mittlerweile sind bereits mehr als eine halbe Million Balkonkraftwerke aktiv. Besonders gefragt sind die plug-and-play Solarmodule in den Bundesländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Aufgrund der günstigen Anschaffungskosten bezahlt sich ein Balkonkraftwerk innerhalb weniger Jahre.
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Balkonkraftwerke erfreuen sich hauptsächlich in Norddeutschland großer Beliebtheit
Im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur wurden bis zur Mitte des Monats Juli etwa 566.000 Mini-Solaranlagen erfasst, davon über 200.000 allein im Jahr 2024. Zusätzlich existiert eine unbekannte Anzahl nicht registrierter Anlagen.
Die meisten Balkonkraftwerke sind in den bevölkerungsreichsten Bundesländern aktiv, mit rund 114.000 in Nordrhein-Westfalen und etwa 86.000 in Bayern. Die höchste Registrierungsrate pro Haushalt befindet sich jedoch in Norddeutschland: In Niedersachsen nutzen 1,9 Prozent der Haushalte eine Mini-Solaranlage, in Schleswig-Holstein sind es 1,8 Prozent. Auch in Sachsen (1,7 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (1,6 Prozent) sind diese Anlagen weit verbreitet. Die niedrigsten Anteile an registrierten Balkonkraftwerken pro Haushalt finden sich in den Stadtstaaten Berlin (0,5 Prozent) und Hamburg (0,4 Prozent).
Ein Balkonkraftwerk ermöglicht eine jährliche Einsparung von etwa 160 Euro bei den Stromkosten
Unter optimalen Bedingungen kann ein Balkonkraftwerk mit einer Leistung von 800 Watt jährlich bis zu 552 Kilowattstunden (kWh) Strom produzieren. Wenn davon etwa 80 Prozent, also 442 kWh, selbst verbraucht werden, ergibt das bei einem durchschnittlichen Preis von 35,91 Cent pro Kilowattstunde eine jährliche Einsparung von rund 159 Euro.
Die Kosten für die Anschaffung einer Solaranlage in dieser Größe, die auf Balkon, Garten, Terrasse oder Flachdach installiert werden kann, liegen zwischen 500 und 700 Euro. In diesem Beispiel rechnet sich das Balkonkraftwerk bereits nach drei bis vier Jahren. Über eine Betriebsdauer von 20 Jahren können die Einsparungen bei den Stromkosten auf etwa 3.174 Euro ansteigen.
Seit letztem Jahr wird keine Mehrwertsteuer mehr auf Solaranlagen erhoben, was zu einer deutlichen Preissenkung für Balkonkraftwerke geführt hat. Sie sind häufig auch dann rentabel, wenn die Bedingungen nicht optimal sind, zum Beispiel durch ungünstige Ausrichtungen; lediglich der Zeitraum bis zur Rentabilität verlängert sich.
Zusätzlich bieten zahlreiche Kommunen sowie einige Bundesländer, wie Mecklenburg-Vorpommern und Berlin, finanzielle Unterstützung für den Erwerb von Mini-Solaranlagen an, was die Anschaffungskosten weiter reduzieren kann.
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Bestimmungen für Balkon-Solaranlagen erheblich verbessert
Die gesetzlichen Bestimmungen für den Betrieb von Mini-Solaranlagen wurden kürzlich erheblich erleichtert. Diese Anlagen dürfen eine Leistung von bis zu 800 Watt erreichen und können unkompliziert an eine herkömmliche Steckdose angeschlossen werden. Obwohl sie weiterhin bei der Bundesnetzagentur registriert werden müssen, ist der Anmeldeprozess nun wesentlich einfacher gestaltet worden.



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Es ist eine häufig gestellte Frage unter Hauseigentümern, die sich für den Einsatz von Solarenergie interessieren: Ist es möglich, eine Photovoltaikanlage ohne Anmeldung zu betreiben?
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