09.01.2026
Nach den starken Preissprüngen der vergangenen Jahre konnten viele private Haushalte 2025 bei Strom und Gas aufatmen: Im Jahresverlauf sind die Energiepreise spürbar gesunken.
Strompreis-Anstieg: 2,6 Millionen Haushalte zahlen im Frühjahr mehr
28.02.2024
Im kommenden März und April werden die Strompreise vieler Kunden lokaler Energieversorger erhöht. Etwa 2,6 Millionen Haushalte müssen im Durchschnitt mit einer Mehrbelastung von rund 128 Euro rechnen. Gleichzeitig sinken die Preise für Neukunden weiter und erreichen nun das Niveau des Frühjahrs 2021.
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Strompreiserhöhungen belasten Haushalte: Grundversorgung teurer!
Für die Monate März und April 2024 haben lokale Energieversorger insgesamt 224 Preiserhöhungen im Durchschnitt von 8 Prozent angekündigt. Ein Haushalt mit drei Personen, der jährlich 4.000 Kilowattstunden (kWh) verbraucht, muss zukünftig durchschnittlich zusätzlich 128 Euro bezahlen. In den betroffenen Gebieten leben über 11 Millionen Haushalte. Laut Bundesnetzagentur beziehen etwa 24 Prozent der Stromkunden den Grundversorgungstarif vor Ort, was rechnerisch rund um die 2,6 Millionen betroffene Haushalte entspricht.
Im selben Zeitraum sind auch insgesamt 53 Strompreissenkungen von durchschnittlich ebenfalls jeweils acht Prozent zu verzeichnen, was bei gleichbleibendem Verbrauch einer Entlastung von durchschnittlich ca.143 Euro pro Jahr bedeutet. Etwa circa350.000 Kunden sind davon betroffen.
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Ab April wird der Strom im Standardtarif vor Ort durchschnittlich 44,3 Cent/kWh kosten. Ein Haushalt mit drei Personen und einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh hat somit Stromkosten in Höhe von 1.772 Euro.
Die Preise für Neukunden sind deutlich günstiger und tendieren aufgrund niedriger Großhandelspreise eher nach unten. Aktuell liegt das günstigste Angebot mit Preisgarantie bundesweit bei 25,58 Cent/kWh, was bei einem Verbrauch von 4.000 kWh Jahreskosten von 1.023 Euro bedeutet. Der durchschnittliche Preisunterschied zwischen den Grundversorgungstarifen und den besten Angeboten mit Preisgarantie beträgt daher aktuell jährlich etwa 749 Euro.
Einige Energieanbieter geben die gestiegenen Stromnetzgebühren vom Jahreswechsel im Frühjahr an ihre Kunden weiter, verweisen dabei auch auf leicht erhöhte staatliche Umlagen sowie hohe Beschaffungspreise aus dem Jahr 2022. Trotzdem gibt es Anbieter, die dank stark gesunkener Großhandelspreise keine Preiserhöhungen vornehmen möchten.
Wir empfehlen allen Betroffenen oder denen noch teure Tarife aus der Zeit der Energiekrise haben dringendst einen Vergleich der verfügbaren Angebote zu machen und gegebenenfalls zu wechseln.



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