09.01.2026
Nach den starken Preissprüngen der vergangenen Jahre konnten viele private Haushalte 2025 bei Strom und Gas aufatmen: Im Jahresverlauf sind die Energiepreise spürbar gesunken.
Deutlicher höhere Stromkosten 2024: Analyse zeigt, Stromnetzgebühren nehmen um 25 Prozent zu
05.01.2024
Haushalte werden in diesem Jahr mit einer unerwarteten Erhöhung der Netzgebühren für Strom konfrontiert. Der Grund dafür liegt darin, dass der staatliche Zuschuss von 5,5 Milliarden Euro zu den Übertragungsnetzentgelten gestrichen wurde. Als Konsequenz steigen die Stromnetzentgelte für private Kunden um etwa 25 Prozent an. Ein Haushalt mit drei Personen und einem Stromverbrauch von 4.000 Kilowattstunden (kWh) muss im Durchschnitt brutto 103 Euro mehr zahlen als im vergangenen Jahr. Diese Informationen basieren auf einer Analyse des Vergleichsportals Verivox, welche auf Daten der Netzbetreiber beruht und über 90 Prozent aller Haushalte in Deutschland abdeckt.
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Zukunftsaussicht: Weitere Steigerungen der Stromnetzentgelte erwartet
Im Oktober 2023 veröffentlichten die Verteilnetzbetreiber ihre vorläufigen Stromnetzgebühren für das Jahr 2024. Diese zeigten einen erwarteten Anstieg von durchschnittlich 11 Prozent, was zu Mehrkosten von etwa 48 Euro für einen Drei-Personen-Haushalt geführt hätte.
Diese Erhöhung war jedoch abhängig von der Bundesregierung, die vorgesehen hatte, den Verteilnetzen mit einer Subvention in Höhe von 5,5 Milliarden Euro zu unterstützen. Aufgrund der Haushaltskrise wurde diese Unterstützung gestrichen und somit haben die Übertragungsnetzbetreiber ihre Netzgebühren für das Jahr 2024 um mehr als das Doppelte erhöht. Die zusätzlichen Kosten werden nun an die Haushalte weitergegeben.
Bislang wurden bereits über 90 Prozent aller deutschen Haushalte über die erhöhten Stromnetzgebühren informiert. Diese steigen um weitere 12 Prozent an, was bei einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh eine zusätzliche Belastung von brutto €55 bedeutet. Insgesamt ergibt sich somit ein Anstieg zwischen dem Jahr 2023 und dem Jahr.
Größte Erhöhung in Baden-Württemberg und NRW: Verbraucher müssen mit hohen Zusatzkosten rechnen
Die Erhöhung der Netzgebühren variiert je nach Region. Insbesondere Verbraucher in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen müssen mit beträchtlichen zusätzlichen Kosten rechnen. Eine durchschnittliche Familie wird hier jeweils um 122 Euro brutto stärker belastet. Auch in Bayern (+120 Euro), Rheinland-Pfalz und im Saarland (jeweils +117 Euro) steigen die Netzgebühren erheblich an. Der Anstieg ist hingegen am geringsten in Mecklenburg-Vorpommern (+40 Euro) sowie in Brandenburg (+43 Euro). Allerdings sind die Netzentgelte dort bereits auf vergleichsweise hohem Niveau.
Stromversorger vergleichen lohnt sich: höhere Kosten durch Anbieterwechsel kompensieren
Es liegt in der Verantwortung des jeweiligen Stromversorgers, ob die höheren Stromnetzgebühren zu steigenden Strompreisen führen. Gegenwärtig gibt es noch nie dagewesene Preisunterschiede zwischen den Tarifen. Eine Musterfamilie zahlt im örtlichen Grundversorgungstarif durchschnittlich 1.758 Euro pro Jahr für ihren Strom. Im günstigsten Tarif mit Preisgarantie belaufen sich die Kosten nur auf 1.028 Euro – ein Einsparpotenzial von 730 Euro besteht somit.



Nächstes Jahr erhalten mindestens drei Millionen Haushalte eine Entlastung bei Energie: Zahlreiche große Regionalanbieter reduzieren ihre Tarife.
In zahlreichen deutschen Haushalten ist der Ausspruch „Licht ausschalten!“ nach wie vor ein Zeichen für sparsames Verhalten.
In den nächsten Jahren wird erwartet, dass alle Haushalte mit modernen Messeinrichtungen ausgestattet werden, was die Einführung digitaler Zähler beinhaltet.
Es ist eine häufig gestellte Frage unter Hauseigentümern, die sich für den Einsatz von Solarenergie interessieren: Ist es möglich, eine Photovoltaikanlage ohne Anmeldung zu betreiben?
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