09.01.2026
Nach den starken Preissprüngen der vergangenen Jahre konnten viele private Haushalte 2025 bei Strom und Gas aufatmen: Im Jahresverlauf sind die Energiepreise spürbar gesunken.
Gute Nachrichten für den Geldbeutel: Strom- und Gaspreise fallen
21.11.2025
Nächstes Jahr erhalten mindestens drei Millionen Haushalte eine Entlastung bei Energie: Zahlreiche große Regionalanbieter reduzieren ihre Tarife. Strompreise gehen in den betroffenen Regionen im Schnitt um 9 Prozent zurück, Gaspreise um etwa 7 Prozent. Für einen Drei-Personen-Haushalt im Einfamilienhaus bedeutet das jährlich etwa 159 Euro weniger Stromkosten und circa 188 Euro weniger für Gas.
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Klarer Preisrückgang am Strommarkt
Pünktlich zum Jahreswechsel melden zahlreiche regionale Grundversorger 145 Tarifsenkungen beim Strom – durchschnittlich minus 9 Prozent. Für einen Drei-Personen-Haushalt mit 4.000 kWh Jahresverbrauch entspricht das einer jährlichen Ersparnis von rund 159 Euro. Etwa 2,5 Millionen Haushalte in der Grundversorgung profitieren. Parallel sind jedoch auch sechs Erhöhungen angekündigt, im Schnitt um 1 Prozent.
Blick nach vorn: 2026 könnten sinkende Großhandelspreise die Endkundenpreise drücken. Zusätzlich sollen die Stromnetzentgelte durch einen Bundeszuschuss im Milliardenbereich im Mittel um etwa 15 Prozent zurückgehen.
Wichtig: Der staatliche Zuschuss dämpft vielerorts die Kosten, aber nicht flächendeckend. Außerdem müssen Anbieter Entlastungen nicht automatisch an Kundinnen und Kunden weiterreichen. Eine Tarifsenkung bedeutet daher nicht, dass der eigene Vertrag schon günstig ist. Häufig sind Neukonditionen am Markt attraktiver als Bestandskundentarife – ein Preisvergleich bleibt sinnvoll.
Sanfter Preisrückgang bei Gas
Bis zum Jahreswechsel liegen 89 Gaspreisreduzierungen bei regionalen Grundversorgern vor, im Mittel minus 7 Prozent. Für einen 20.000‑kWh‑Haushalt im Einfamilienhaus bedeutet das etwa 188 Euro weniger Heizkosten pro Jahr. Betroffen sind rund 700.000 Haushalte. Zugleich stehen 10 Preisanhebungen an, durchschnittlich um 6 Prozent.
Hintergrund: Obwohl die Netzentgelte steigen, ermöglichen die nach wie vor hohen Tarifniveaus vielerorts Senkungen. Wer eine Preisreduktion bekommt, sollte die neuen Tarife einem Marktcheck unterziehen.
Aktuell stabile Großhandelspreise schaffen zusätzlichen Spielraum. Die teurere Nutzung der Gasnetze wird im kommenden Jahr durch die Abschaffung der Gasspeicherumlage in der Gesamtrechnung weitgehend ausgeglichen.




In zahlreichen deutschen Haushalten ist der Ausspruch „Licht ausschalten!“ nach wie vor ein Zeichen für sparsames Verhalten.
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