09.01.2026
Nach den starken Preissprüngen der vergangenen Jahre konnten viele private Haushalte 2025 bei Strom und Gas aufatmen: Im Jahresverlauf sind die Energiepreise spürbar gesunken.
Energetische Sanierungen: Jetzt handeln und Geld sparen!
22.09.2023
In der Europäischen Union wird aktuell über eine Verpflichtung zur Modernisierung von Gebäuden diskutiert, die einen sehr schlechten Energiehaushalt aufweisen. Eine jüngst veröffentliche Studie im Auftrag der Unternehmensinitiative Energieeffizienz (Deneff) hat gezeigt, dass Sanierungsmaßnahmen in diesem Bereich Kosten zwischen wenigen tausend und unter 15.000 Euro verursachen können. Die Deneff setzt sich daher für Mindeststandards bei energetischer Effizienz ein und fordert deren flächendeckende Umsetzung durch Gesetzgeber und Eigentümer gleichermaßen.
Es gibt verschiedene einfache Sanierungsmaßnahmen, die zu einer besseren Energieeffizienz von Wohngebäuden führen können. Dazu zählen zum Beispiel eine optimierte Heizungseinstellung sowie eine verbesserte Wärmeverteilung im Gebäude. Auch günstige Verfahren wie die Einblasdämmung der Außenwände, des Dachbodens oder abgehängter Kellerdecken sind möglich.
In Deutschland gehören insbesondere Einfamilienhäuser aus der Nachkriegszeit zu den Immobilien mit schlechter energetischer Bilanz. Laut Berechnungen des Beratungsunternehmens Guidehouse lassen sich für diesen Gebäudetyp Investitionskosten zwischen wenigen Tausend Euro und unter 15.000 Euro erreichen – je nachdem welche Maßnahme(n) umgesetzt werden müssen, um Mindeststandards in Sachen Energiesparen einzuhalten.
Im Vergleich dazu liegen diese Kosten deutlich unter dem Betrag von sechsstelligen Summen, über den kürzlich spekuliert wurde aufgrund angeblicher EU-Pläne zur Pflichtsanierung inklusive Austausch aller Heizsysteme in älteren Häusern.
Energiewende in der EU: Parlament fordert schnelle Sanierung
Die Sanierung der energetisch ineffizientesten Gebäude soll innerhalb des nächsten Jahrzehnts von Kommission und Parlament gefordert werden. Auch der Rat der EU hat sich dazu entschlossen, zumindest bei Nichtwohngebäuden die 25 % mit dem schlechtesten Energieverbrauch zu sanieren. Die Gesetzgeber in Europa arbeiten an einer Einigung für diese Forderungen in den kommenden Monaten. Es wird erwartet, dass die Bundesregierung auf europäischer Ebene aktiv einsetzt, um solche Standards durchzusetzen.
Christian Noll vom Vorstand Deneff betont dabei besonders den Nutzen dieser Maßnahmen im Hinblick auf steigende Preise für Energie und CO2: „Um genau dort Entlastung zu schaffen wo sie am meisten gebraucht wird – nämlich bei Menschen, welche unnötig hohe Verbrauchskosten tragen müssen -, ist es nun Aufgabe der Bundesregierung Mindeststandards einzuführen.“ Im Gegensatz zur rein preisbasierten Lösung könnten hierbei Behörden auch sozial schwächere Haushalte berücksichtigen. Dies sei explizit auch als Zielvorgabe auf EU-Ebene formuliert worden.
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