09.01.2026
Nach den starken Preissprüngen der vergangenen Jahre konnten viele private Haushalte 2025 bei Strom und Gas aufatmen: Im Jahresverlauf sind die Energiepreise spürbar gesunken.
Verschwendete Einsparungen: Stromkunden verlieren durch teure Tarife 5,5 Milliarden Euro
05.06.2024
Fast ein Viertel der deutschen Haushalte bezieht seinen Strom nach wie vor über den Grundversorgungstarif des jeweiligen örtlichen Anbieters – was die deutlich teuerste Tarifgruppe darstellt. Da etwa 10 Millionen dieser Haushalte weder den Anbieter gewechselt noch in einen günstigeren Tarif bei ihrem aktuellen Versorger gewechselt haben, ergibt sich für dieses Jahr eine unnötige Mehrzahlung von schätzungsweise 5,5 Milliarden Euro.
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Kostspielige Tradition: Warum viele Haushalte an der teuren Grundversorgung festhalten
Haushalte, die nach dem Bau eines Hauses oder einem Neueinzug nicht aktiv ein günstigeres Stromangebot wählen, landen automatisch im Grundversorgungstarif ihres lokalen Energieversorgers. Diese Tarifoption hat den Vorteil der uneingeschränkten Verfügbarkeit für alle Kunden und bietet die Flexibilität, jederzeit gekündigt werden zu können. Der entscheidende Nachteil: Sie ist erheblich teurer.
Aktuell kostet eine Kilowattstunde (kWh) Strom im Grundversorgungstarif durchschnittlich 44,36 Cent in Deutschland. Dagegen liegt der Preis im günstigsten tariflich festgelegten Stromangebot bei 24,7 Cent/kWh. Haushalte, die weiterhin den Grundversorgungstarif nutzen, könnten ihren Strom somit rund 44 Prozent günstiger bekommen.
Unnötige Ausgaben: 5,5 Milliarden Euro jährlich verschwendet von Verbrauchern
Nach Angaben des aktuellen Monitoringberichts der Bundesnetzagentur wurden im Jahr 2022 rund 27,9 Milliarden Kilowattstunden Strom an Haushalte mit Grundversorgungstarifen geliefert.
Die daraus resultierenden Kosten summieren sich für 2024 auf etwa 12,4 Milliarden Euro. Hätten diese Haushalte jedoch den günstigsten Tarif gewählt, würden die Stromkosten nur bei etwa 6,9 Milliarden Euro liegen, wodurch sich eine potenzielle Ersparnis von rund 5,5 Milliarden Euro ergibt.
Obwohl deutsche Haushalte bereits seit über 25 Jahren ihren Stromanbieter frei wählen können, verharren dennoch fast 25 Prozent der Stromkunden im teuersten Tarif – eine bemerkenswerte Feststellung.
Wechsel des Stromanbieters: Einfach und risikofrei
Wer weiterhin den teuren Grundversorgungstarif verwendet, sollte ernsthaft einen Wechsel zu einem günstigeren Stromtarif in Betracht ziehen. Der neue Stromanbieter übernimmt die Kündigung des bestehenden Vertrags, ohne dass technische Umstellungen erforderlich sind. Eine kontinuierliche Versorgung mit Strom wird dabei gesetzlich sichergestellt. Ein typischer Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh kann durch den Wechsel vom Grundversorgungstarif zum preiswertesten verfügbaren Tarif mit Preisgarantie im Durchschnitt 786 Euro jährlich sparen.



Nächstes Jahr erhalten mindestens drei Millionen Haushalte eine Entlastung bei Energie: Zahlreiche große Regionalanbieter reduzieren ihre Tarife.
In zahlreichen deutschen Haushalten ist der Ausspruch „Licht ausschalten!“ nach wie vor ein Zeichen für sparsames Verhalten.
In den nächsten Jahren wird erwartet, dass alle Haushalte mit modernen Messeinrichtungen ausgestattet werden, was die Einführung digitaler Zähler beinhaltet.
Es ist eine häufig gestellte Frage unter Hauseigentümern, die sich für den Einsatz von Solarenergie interessieren: Ist es möglich, eine Photovoltaikanlage ohne Anmeldung zu betreiben?
Unter einer Strom Flatrate (Strom-Flatrate, Stromflat, Flatrate-Strom, Pauschaltarif für Strom) versteht man einen Tarif, bei dem Sie für einen fest definierten Zeitraum einen festen Gesamtpreis für Ihren Strom zahlen.
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