Stromkosten im Alltag

Energie ist in der heutigen Zeit etwas ganz Selbstverständliches. Frisches Wasser kommt aus dem Wasserhahn, Strom kommt aus der Steckdose.Stromkosten Wo genau es herkommt und was wir unserer Umwelt und damit letztlich auch uns selbst antun, wenn wir verschwenderisch damit umgehen, ist vielen Menschen gar nicht bewusst. Vielen ist nicht mal klar, wie viel Strom und Wasser sie überhaupt innerhalb eines Jahres verbrauchen und vor allem, was sie dafür unterm Strich bezahlen. Grundlegend kann sich jeder von uns einen groben Überblick verschaffen, wie viel Strom ein Elektrogerät in unserem Haushalt denn in etwa verbraucht. Doch viele wissen gar nicht, wie viel denn der Betrieb von Staubsauger, Computer, Waschmaschine und Co. eigentlich kostet.

Der Stromzähler dreht sich in unseren Haushalten grundsätzlich rund um die Uhr. Dafür sorgen schon zumindest solche Geräte wie der Kühl- und/oder Gefrierschrank, der Wecker und das Ladegerät des Smartphones. Doch spätestens, wenn wir aufstehen, beginnt der Stromzähler zu rotieren. Schon bei einer vierköpfigen Familie kann da so einiges zusammenkommen, wenn es heißt, Licht einschalten, Zähneputzen, Duschen, Rasieren, Haare föhnen, Kaffee und Frühstücksei kochen, Toastbrot toasten, Radio einschalten, im Winter das ausgekühlte Badezimmer mit dem Heizlüfter aufheizen und so weiter.

Einzeln betrachtet erscheint das nicht viel, doch in der Summe kommt so einiges zusammen. Doch mit dem Frühstück ist noch lange nicht Schluss, denn sobald die Kinder aus dem Haus sind, fängt die Hausfrau an mit Wäsche waschen und trocknen, bügeln, saugen und wenn die Kinder von der Schule kommen wird in der Küche auch schon wieder am Elektroherd gekocht.

Nach dem Essen wird dann wie immer der TV eingeschaltet und die Lieblingssendung der Kinder angeschaut, während parallel dazu am Smartphone im Internet gesurft wird, bevor man sich an die Hausaufgaben setzt und das Smartphone an das Ladegerät hängt. Am Abend hat der TV dann noch mal einige Stunden Hochsaison, wenn der Vater von der Arbeit nach Hause kommt und nach dem Abendessen die Nachrichten und noch einen oder zwei Filme anschauen möchte, bis schließlich nach und nach alle Lichter im Haus ausgelöscht werden und es wieder ins Bett geht.

Was nach einem ganz gewöhnlichen Alltag klingt, ist für den Stromzähler eine echte Höchstleistung. Denn auch wenn jedes einzelne Gerät und jede Lampe im Haus für sich gesehen nicht wirklich viel Strom verbraucht, läppert sich dies in der Summe doch ganz schön. Schnell sind dann am Tag 4 oder 5 Euro beisammen, die auf ein ganzes Jahr hochgerechnet mehr als 1.500 Euro ausmachen können.

Stromverbrauch einzelner Geräte im Haushalt

Das erste, das am frühen Morgen eingeschaltet wird, ist in der Regel die Deckenbeleuchtung. Je nach Lichtquelle kann der Stromverbrauch enorm schwanken. Vor allem bei Energiesparlampen, noch mehr aber bei LED-Lampen, kann man enorm viel Strom sparen, ohne dabei die Lichtausbeute einzuschränken. Geht man nun einmal von nur einem einzigen Leuchtmittel, einer Leuchtdauer von acht Stunden und einem Strompreis von 28 Cent je kWh aus, dann ergeben sich je nach Art folgende Rechnungen:

60 Watt Glühlampe

Eine Glühlampe hat grundsätzlich den höchsten Stromverbrauch.

60 W * 8 h/Tag * 0,28 Euro/kWh = 0,134 Euro/Tag

0,134 Euro/Tag * 30 Tage = 4,02 Euro/Monat

0,134 Euro/Tag * 365 Tage = 48,91 Euro/Jahr

11 Watt Energiesparlampe

Eine Energiesparlampe mit einer Leistung von 11 Watt hat eine vergleichbare Leuchtkraft wie eine Glühbirne mit etwa 55 Watt. Sie ist also annähernd so hell wie eine 60 Watt Glühlampe.

11 W * 8 h/Tag * 0,28 Euro/kWh = 0,0246 Euro/Tag

0,0246 Euro/Tag * 30 Tage = 0,737 Euro/Monat

0,0246 Euro/Tag * 365 Tage = 8,973 Euro/Jahr

Eine 11 Watt Energiesparlampe hat damit also eine Ersparnis gegenüber einer 60 Watt Glühlampe von ungefähr 81,65 Prozent. Innerhalb eines Jahres kann man mit nur einer einzigen Energiesparlampe anstelle einer herkömmlichen Glühbirne rund 40 Euro einsparen.

10 Watt LED Lampe

LED-Lampen sind immer mehr im Kommen. Bei ihnen handelt es sich derzeit um die effizienteste Form, Licht zu erzeugen. Eine 10-Watt-Energiesparlampe ist in ihrer Helligkeit in etwa vergleichbar mit einer 60 Watt Glühlampe.

10 W * 8 h/Tag * 0,28 Euro/kWh = 0,0223 Euro/Tag

0,0223 Euro/Tag * 30 Tage = 0,67 Euro/Monat

0,0223 Euro/Tag * 365 Tage = 8,152 Euro/Jahr

Mit einer 10 Watt LED-Lampe lassen sich im Vergleich zur 11 Watt Energiesparlampe noch einmal rund 80 Cent im Jahr einsparen.

Jetzt mag man nur mal hochrechnen, wie groß die Ersparnis für den gesamten Haushalt ausfallen mag, wenn man bedenkt, wo sich überall Leuchtmittel verstecken. Während einige Lampen mit nur einem Leuchtmittel auskommen, befinden sich in anderen Lampen, wie etwa im Wohnzimmer, gerne auch mal vier, sechs oder mehr Leuchtmittel. Im Durchschnitt dürften sich pro Haushalt etwa 40 Leuchtmittel befinden. Damit würden sich also folgende jährlichen Stromkosten ergeben:

  • 60 Watt Glühbirne: 956,40 Euro
  • 11 Watt Energiesparlampe: 358,92 Euro
  • 10 Watt LED-Lampe: 326,08 Euro

Der Kühlschrank

Beim Kühlschrank handelt es sich um ein Gerät, welches rund um die Uhr am Strom hängt. Je nach Temperatur kann der Stromverbrauch zwar mitunter etwas schwanken, allerdings kann man langfristig schon von einer gewissen Konstante sprechen. So kann man bei einem 230 Watt Kühlschrank also durchaus davon ausgehen, dass er auch tatsächlich konstant 230 Watt verbraucht. Damit kommen wir also auf Stromkosten von

  • 0,064 Euro am Tag
  • 1,93 Euro im Monat und
  • 23,51 Euro im Jahr

Handelt es sich hingegen beispielsweise um einen 1,22 kWh Kühlschrank, dann liegen die Stromkosten bei

  • 0,342 Euro am Tag
  • 10,25 Euro im Monat und
  • 124,68 Euro im Jahr

Stromsparen

Grundsätzlich sollte sich jeder einmal Gedanken zu seinem Stromverbrauch machen. Vielleicht kann man ja durch den Austausch eines Elektrogerätes oder eines Leuchtmittels oder auch durch eine Änderung seines Verhaltens Strom und damit bares Geld einsparen. Doch nicht immer ist es sinnvoll, ein Elektrogerät auszutauschen. Läuft die Waschmaschine beispielsweise nur zweimal in der Woche, dann würde es nichts bringen, eine 980-Watt-Maschine gegen ein neueres Modell mit nur noch 690 Watt zu tauschen, denn die Ersparnis würde hier im Jahr bei gerade einmal 8 bis 9 Euro liegen. Die Kosten, die eine neue Waschmaschine verursachen würde, würden sich also niemals amortisieren, bevor auch die neue Waschmaschine ihren Geist aufgeben würde.


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