Strom Sozialtarife für Bedürftige und Harz4-Empfänger

Viele Verbraucher kennen das Spiel nun schon lange genug: Wo man auch hinschaut, alles wird teurer. Strom Sozialtarife Dies betrifft nicht nur die Miete und die Lebensmittel, sondern unter anderem auch die Energiepreise. Jedes Jahr steigen die Preise mehr oder weniger an und auch wenn die Veränderungen noch so gering sein mögen, so steigen sie dennoch. Davon sind auch Verbraucher betroffen, die nur ein geringes Einkommen haben. Ebenso betrifft es auch Empfänger von Sozialleistungen. Sowohl Geringverdiener als auch Sozialhilfeempfänger werden in der Regel besonders hart getroffen, da die Löhne für Geringverdiener in den meisten Fällen nicht sonderlich steigen und auch die Hartz-4-Sätze haben sich in der Vergangenheit kaum geändert. Somit ist es also für beide Gruppen fast unmöglich, die Entwicklungen in der Preispolitik ausgleichen zu können.

Zwar werden die Heizkosten bei Hartz-4-Empfängern zumindest teilweise vom Staat übernommen, doch bei den Stromkosten sieht der Staat keinerlei Handlungsbedarf, da er keinen direkten Einfluss auf die Preise und Tarife der Stromanbieter hat. Der Staat legt als also in die Hände der Energieversorger, entsprechende Sozialtarife anzubieten, von denen sozialschwache Hartz-4-Empfänger profitieren könnten.

Sozialstrom – wirklich existent oder doch nur ein Mythos?

Im gesamten Bundesgebiet gibt es bisher keinerlei einheitliche Stromanbieter, welche einen subventionierten Stromtarif im Angebot haben. Zwar hatte es in den vergangenen Jahren durchaus schon in regionalen oder kommunalen Bereichen ein paar Testläufe gegeben, entsprechende Sozialtarife anzubieten. So geschehen beispielsweise in Bayern. Allerdings hielten diese Vorhaben nicht allzu lange, denn entweder sind diese Tarife sehr schnell wieder vom Markt verschwunden, oder aber sie konnten sich nicht etablieren und auch auf andere Regionen oder Anbieter ausbreiten.

Nun ist es also so, dass der Strom Sozialtarif doch vielmehr ein Mythos ist denn ein real existierender Tarif. Auch seitens der Stromanbieter gibt es kaum Stellungnahmen zu diesem Thema, oder wenn sie sich doch äußern, dann doch eher zurückhaltend oder skeptisch. In der Regel wird hier am Ende dann doch einfach nur auf entsprechend günstige Tarife verwiesen, die sich bereits im Angebot befinden würden. Auch kommen dann gerne ein paar Tipps, wie man Strom sparen könne. Seitens der Politiker gibt es auch keine anderen Äußerungen, denn hier wird nicht selten lediglich auf den Wettbewerb verwiesen, durch den es ja immerhin möglich sei, den jeweils günstigsten Stromanbieter zu wählen.

Sozialtarif oder Anbieterwechsel – was ist besser?

existiert Sozialstrom
Wie wir nun also wissen, gibt es durchaus – wenn auch sehr vereinzelt – sogenannte Sozialtarife, auch wenn diese doch sehr selten sind. Doch selbst wenn man die Möglichkeit hat, einen solchen Sozialtarif angeboten zu bekommen, soll es wohl dennoch am Ende besser sein, diesen zu meiden und sich für einen herkömmlichen Stromtarif zu entscheiden. Immerhin kann man sich hier dann auch für einen überregionalen Anbieter entscheiden, der am Ende doch noch einmal günstiger sein kann, als der Sozialtarif des örtlichen Anbieters. Wie die Stiftung Warentest in einem Modellversuch herausgefunden hatte, sei es so sogar möglich, deutlich mehr Geld einzusparen, als wenn man sich für einen Sozialtarif entscheidet. Bis zu 150 Euro Ersparnis seien so möglich gewesen. Verbraucher, deren Budget stark begrenzt ist, ist daher also zu empfehlen, in jedem Fall stets den günstigsten Stromanbieter herauszusuchen und regelmäßig einen Wechsel vorzunehmen.

Nun gibt es aber auch noch eine weitere Gruppe, die durch die steigenden Preise benachteiligt wird, nämlich solche Haushalte, die verschuldet sind. In der Regel führen inzwischen die meisten Anbieter eine sogenannte Bonitätsprüfung durch. Deshalb haben viele verschuldete Haushalte meist keine Chance, bei diesen einen Stromvertrag abschließen zu können, da sie aufgrund ihrer schlechten Bonität sofort abgelehnt werden. In diesem Fall bleibt dann lediglich noch der Weg zum örtlichen Grundversorger. Allerdings sind die Preise in diesem Fall selbst beim günstigsten Tarif in der Regel immer noch recht hoch.

Strom sparen als einzige Alternative

Die meisten Stromanbieter möchten von den sogenannten Sozialtarifen am liebsten gar nichts hören. In vielen Städten gibt es entsprechende Stromsparkurse, an denen einkommensschwache oder große Familien in der Regel kostenlos teilnehmen können. Dort lernt man dann zum Beispiel solche stromsparenden Maßnahmen wie etwa, dass Elektrogeräte nicht im Standby-Modus betrieben, sondern komplett abgeschaltet werden sollen, oder dass man seine herkömmlichen Glühbirnen gegen Energiesparlampen tauschen soll.


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