Das sollten Sie zum Thema Strombörse wissen

An der Börse werden nicht nur feste und materielle Güter gehandelt. Es geht natürlich auch um Strompreise. Durch den Handel auf der Börse werden die Strompreise auch beeinflusst. Der Preis muss stabil und sicher für den Kunden sein, aber die liberalen Energiemärkte erlauben für den Anbieter auch eine gute Preisgestaltung. Im gängigen Rahmen von Nachfrage und Angebote bilden sich Preise, die mit Geschick in einem attraktiven Rahmen verbleiben.

Die Besonderheit der Energiemärkte

Strombörse Wissenswertes Eine Lagerung in einem üblichen Sinne ist hier nicht möglich. Es finden sich gewisse Speichermöglichkeiten, die allerdings nicht für einen alltäglichen Strom anwendbar sind. Dies bedeutet, dass der Strom nach der Erzeugung auch schon in das Netz geliefert und dann möglichst auch gleich konsumiert wird. Und auch in diesem Kontext gibt es Unterschiede. Erneuerbare Energien liefern nicht immer in derselben Menge Energie. Bei Wind und Wetter funktionieren Windkraftwerke oder Offshore-Anlagen besser, bei Sonnenschein natürlich die Solaranlagen. Folglich ist deren Anteil an der Börse nicht kontinuierlich gleich und kann nicht uneingeschränkt stabil bleiben.

Seit wann gibt es Strombörsen?

Der amerikanische Konzern Enron war das erste Unternehmen, das solch eine Börse Mitte der 1980er Jahre schuf. Allerdings ist das Unternehmen auf Grund von Korruption Konkurs gegangen. Eine weitere Strombörse entstand dann in Europa. 1993 konnte in Norwegen die Strombörse Nordpool entstehen, die inzwischen zum wichtigsten Handelsplatz geworden ist. Im Jahr 2010 konnten dann Netzbetreiber aus Schweden und Norwegen Teile der Börse aus dem Nasdaq übernehmen.

Wo wird wird deutscher Strom gehandelt?

Trotzdem richtet sich nicht alles nach dieser Börse. Auch der deutsche Strom wird recht eigenständig gehandelt. Hierfür gibt es in Leipzig die European Energy Exchange, kurz EEX, die aus einer Fusion zweier Börsen entstand. Ihr Handelsvolumen übersteigt sogar den Handel der norwegischen Strombörse. Auf Kontinentaleuropa scheint sie die größte Börse zu sein. Heute werden dort im Bereich der Energie wichtige Handelsprodukte gehandelt. Mehr als 200 Teilnehmer handeln dort mit

  • Emissionszertifikaten,
  • Öl,
  • Gas,
  • Kohle und
  • auch allgemein Strom.

Unterschiede zwischen dem Spothandel und einem Terminhandel

Der Spothandel ist ein schneller Handel. Denn dieser ermöglicht kurzfristige Transaktionen, die bis hin zu 75 Minuten vor einem Handel reichen. Dieser Teil des Handels ist überaus wichtig. Denn er beschäftigt sich mit Engpässen der Energieversorger oder auch mit Überkapazitäten, die sonst nicht mehr abgegeben werden könnten. Die Produktion einer Energieversorgung muss schließlich auch optimal geregelt sein. Der Terminhandel sorgt hingegen für einen gewöhnlichen Handel mit allgemeinen Bedingungen. Auf dem Terminmarkt sind beispielsweise die „Futures“ eine interessante Ware. Diese werden dort gekauft und verkauft. Allerdings reichen die Verträge in diesem Bereich bis zu sechs Jahre hinaus. Diese stabilisieren den Handel und gestalten eine hohe Planungssicherheit. Genauer betrachtet geht es nicht um eine tatsächliche Stromlieferung. Interessant ist nämlich der Spotpreis und nicht ein fester Preis. Folglich wird auf rein finanzieller Ebene dann der Spotpreis mit dem Terminpreis abgeglichen und schlichtweg weiter mit Spots gehandelt.

Die Preise für Strom auf der Strombörse

Preise für Strom auf der Strombörse Die Energiekosten variieren sogar sehr stark. Sie werden insbesondere vom Wetter beeinflusst. Dies bedeutet, dass Strom bei schlechtem Wetter teurer ist. Es mag geschehen, dass Strom sogar kostenfrei auf der Börse erhältlich ist. Oder die Kosten für den Strom liegen über dem Durchschnitt in einem teuren Bereich. Gehandelt werden an diesem Handelsplatz außerdem die Erneuerbaren Energien, für die dann an dieser Stelle die EEG-Umlage in Betracht kommt.

Ein Strompreis für den Bürger

Der Konsument hat allerdings einen Vertrag mit einem Energieversorger abgeschlossen, in dem der Strompreis in gewisser Weise festgelegt ist. Dies bedeutet, dass der Strompreis sich nicht täglich ändert. Der Energieversorger kann den Strompreis in gewissen Abständen anpassen, aber nicht laufend ändern. Der Energieversorger kauft überwiegend günstig Strom ein oder verkauft diesen gewinnbringend. Der Konsument zahlt letztendlich überwiegend Abgaben und Steuern, aber nur wenig für den Strom.


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